ICH in acht Gegenständen – Aufgeweckt

Wir möchten euch kennenlernen, und zwar so richtig! Was ein Selbstportrait ist, wisst ihr vielleicht schon. Viele Künstler haben sich damit beschäftigt, haben sich selbst gezeichnet, gemalt oder fotografiert. Das könnt ihr natürlich auch machen, aber dann sehen wir ja nur, wie ihr ausseht. Es gehört aber sehr viel mehr zu jedem von uns, als nur unser Gesicht. Wir erstellen unsere Selbstportraits deshalb aus Gegenständen, genau acht an der Zahl. Wie das funktionieren soll? Ganz einfach:

Du suchst dir genau acht Gegenstände aus, die etwas von dir zeigen, die mit dir zu tun haben oder dir etwas bedeuten. Das kann dein Fußballschuh sein, dein Lieblingsbuch oder das Musikinstrument, das du spielst, aber auch ein T-Shirt in deiner Lieblingsfarbe oder der Stein, den du bei deinem letzten Abenteuer im Wald gefunden hast.
Auf dem Bild siehst du die acht Gegenstände, für die ich mich entschieden habe. Manche sind sicher gleich zu erkennen, andere wirken vielleicht eher fremd oder rätselhaft. Sicher wird das bei dir genauso sein, das macht es so spannend, sich auf diese Weise vorzustellen.

Wenn deine Auswahl feststeht, überlege dir, wie du deine Gegenstände für ein Foto anordnest. Auch dabei zeigst du eine Menge über dich: Bist du eher ruhig und magst es ordentlich und streng? Oder bist du eher lebhaft und liebst das kreative Chaos?

Ich habe für mich beides einmal ausprobiert.

Schick uns dein Foto und zeig uns, wer du bist! Wir sind gespannt zu erfahren, mit wem wir es zu tun haben.

Mit einem einfachen Foto bist du aber noch nicht zufrieden, oder? Keine Sorge, jetzt geht es erst richtig los!

Suche dir nun von deinen acht Gegenständen zwei aus, die dir besonders gut gefallen, die eine besonders spannende Form haben oder eine ganz besondere Bedeutung für dich, denn die brauchen wir jetzt.

Die zwei Gegenstände, für die du dich entschieden hast, bekommen heute ihren großen Auftritt. Fotografiere dazu zunächst jedes einzeln vor einem neutralen Hintergrund (auf einem weißen Blatt Papier zum Beispiel, oder auf einer Tischplatte) und drucke es aus.

Wenn du keinen Drucker zur Hand hast, kannst du deine beiden Gegenstände natürlich auch

einfach abzeichnen. Gezeichnet wird jetzt nämlich sowieso, denn du erweckst jetzt deine beiden Gegenstände zeichnerisch zum Leben. Gib ihnen alles, was sie brauchen, um zu lebendigen Wesen zu werden, Beine, Arme, Flügel, Augen,……oder was auch immer sie deiner Meinung nach haben sollten.

Wenn du mit deinen Verwandlungen zufrieden bist, schneide deine beiden Ding-Wesen aus und lasse sie auf einem neuen Blatt Papier aufeinandertreffen. Überlege dir, was das für eine Situation sein könnte (Eine Party? Ein Spaziergang im Park? Ein Abenteuer auf hoher See?) und zeichne oder male alles dazu, was noch nötig ist. Du kannst hier auch gern mit der Collagetechnik arbeiten, die du vielleicht bereits in der Fenster-Übung ausprobiert hast.
Meine zwei sind hier wohl ziemlich in Action…

Wir sind gespannt auf deine Ideen und freuen uns riesig darauf, deine aufgeweckten Gegenstände auf einem Foto zu sehen.

Los gehts!

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